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Bio auf weiten Wegen

Internationale Strukturen bei biologischen Lebensmitteln machen diese nicht nur billiger, sondern auch anfälliger. Anfälliger für Skandale wie kürzlich die Kontaminierung von Bio-Geflügelfutter mit Dioxin. 

Biologische Lebensmittel sind zwischenzeitlich in vielen Einkaufskörben zu finden. Besonders Bioeier werden vom Verbraucher bevorzugt. Allerdings bevorzugt er auch billige Preise und löst damit gleich zwei Probleme aus: Da sich Bioeier in artgerechter bäuerlicher Haltung nicht zu Discounterpreisen herstellen lassen, werden immer größere Legehennenbetriebe gebaut. Die Bio-Massentierhaltung schreitet voran. Darüber hinaus wird aus Kostengründen gerne auf günstige Futterangebote zurückgegriffen. Der Mais aus der Ukraine ist halt sehr viel günstiger als der oft geprüfte deutsche. Das heißt nicht, dass generell im Ausland geschlampt wird, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Kontaminierungen kommt, entweder durch unsachgemäße Verarbeitung oder auf langen Lieferwegen, ist groß. Dem kann mit weiteren Kontrollen zwar begegnet werden, aber sehr viel sinnvoller und dem Biogedanken sehr viel näher ist es, regionale Futtermittel zu verwenden. „Unsere Legehennen bekommen das von unseren Bauern selbst erzeugte Futter, was fehlt, wird möglichst in der Region bezogen. Diese traditionelle Haltung hat zwar ihren Preis, schlägt sich aber positiv in der Qualität der Bioeier nieder“, so Walter Höhne, Vorstand der Biohennen AG. „Der Branche täte es gut, sich wieder auf alte Werte zu besinnen. Lebensmittelerzeugung mit Achtung vor dem Tier und regionalen Strukturen, statt reiner Wirtschaftlichkeit, sonst sind auch im Biobereich Lebensmittelskandale vorprogrammiert!“ 

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Elisabeth Schütze PR, Buchendorfer Str. 4, 82319 Starnberg

Tel. 08151/89507, Fax 08151/739010, e-mail info@es-press.de, www.es-press.de

 

 

Ausgebrütet 10-2010

Ausgebrütet 10-2010

Die Biohennen auf Erfolgskurs

Vohburg, 30.7.2010Nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2008 können die Aktionäre der Biohennen AG nun auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Auf der gut besuchten Hauptversammlung konnte Vorstand Walter Höhne eine Umsatz­steigerung von 20 Prozent melden, die die AG im Geschäftsjahr 2009 in die Gewinnzone brachte. Aufgrund der positiven Meldung erfolgte die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig ohne Enthaltungen oder Gegen­stimmen. Der Gewinnverwendungs­beschluss wurde ebenfalls einstimmig ohne Enthaltungen oder Gegenstimmen angenommen um die Verluste aus dem vorangegangenen Jahr auszugleichen. 

Positiv sehen die Aktionäre, alle Bauern der Erzeugergemeinschaft, die kommenden Geschäftsjahre. Wurden doch schon Anfang 2010 die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Fünf neue Landwirte mit insgesamt gut 20.000 Legehennen sind der Gemeinschaft beigetreten und wirtschaften ab kommendem Herbst nach den strengen Richtlinien der Biohennen AG. Das bedeutet ein signifikant höheres Platzangebot pro Henne und 100% Biofutter vom ersten Tag an. Da die hochwertigen Biohennen-Eier vermehrt auch im LEH nachgefragt werden sieht Walter Höhne die Biohennen AG auch für die kommenden Geschäftsjahre in der Gewinnzone.

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Ausgebrütet 9-2010

Ausgebrütet 9-2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ausgebrütet 8-2010

Fußball-Weltmeisterschaft für Hühner 

Vohburg, 11.06.2010 – Nicht nur unsere deutsche Mannschaft beschäftigt sich gerne mit Fußbällen, auch Biohennen lieben den Umgang mit dem runden Leder. Elisabeth Brunner, Mitglied der Biohennen AG, gibt ihren Hühnern die Vorlage zum Spielen. Allerdings nutzt das Federvieh die Bälle nicht für Torschüsse, sondern bearbeitet sie meistens mit den Schnäbeln und hat riesig Spaß dabei. „Hühner sind nicht nur neugierig, sie sind auch verspielt. Diesen Spieltrieb unterstütze ich, um die Ausgeglichenheit in der Herde zu gewährleisten“, so die Landwirtin aus Baden-Württemberg.

 

Das stressfreie, artgerechte Leben in der Herde ist zwar in den Richtlinien der Biohennen AG festgeschrieben, aber das Angebot von Freizeitaktivitäten für Legehennen bleibt der Kreativität der Mitglieder überlassen. Elisabeth Brunner hat sich für Fußbälle entschieden. Ihre Hühner danken es ihr und sind Weltmeister im Eierlegen.

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Ausgebrütet 7-2010

Ausgebrütet 7-2010

Bioglobalisierung gefährdet die Qualität

Vohburg, 15.05.2010 – Wie kommt ukrainischer Mais in deutsches Hühnerfutter wird sich so mancher Verbraucher gefragt haben, als der Dioxinskandal aufgedeckt wurde? Es gibt drei Antworten, die nicht erfreulich sind: 

  1. Bio ist als Trend weltweit angekommen. Und treibt weltweit teilweise merkwürdige Blüten. Ob es das umstrittene Palmöl für Biodiesel ist,  Soja aus Brasilien für deutsche Masthähnchen, oder wie im aktuellen Fall Mais aus der Ukraine für ein Bio-Legehennenfutter in Deutschland. Diese globale Vernetzung im Bereich der Rohstoffversorgung ist zwischenzeitlich leider Bio-Alltag.

  1. Auch in der Biobranche regelt der Preis die Nachfrage. Für Discounterpreise müssen die Erzeugerpreise möglichst niedrig gehalten werden. Und ukrainischer Biomais ist trotz Transportkosten viel billiger als deutscher, den es durchaus in ausreichenden Mengen gibt.

  1. Da auch die Kontrollen der eingehenden Rohware Geld kosten, beschränkt man sich auf Stichproben.

Doch Bio ist nicht gleich Bio. In klein strukturierten Erzeugergemein­schaften wie der Biohennen AG wird die Regionalität groß geschrieben. Das gilt auch für die Futtermittel. Vieles bauen die Landwirte der Gemeinschaft auf eigenen Feldern an und lassen es dann von einer Futtermühle in der Region verarbeiten. Diese verfügen über ein gutes Qualitätssicherungssystem. Das heißt zum einen professionelle Bearbeitung der Rohware – Dioxin entsteht unter anderem auch durch die fehlerhafte Trocknung von Getreide –  und viele Kontrollen. Zum anderen einen regionalen Einkauf von kontrollierten Rohprodukten statt Billigware aus fernen Ländern.

Die Kontrollen setzen sich bei der Biohennen AG fort. Im aktuellen Fall werden nicht nur die Futtermittel auf Dioxin untersucht, auch die Bioeier werden in einem aufwändigen Verfahren auf PCB’s (polychlorierte Biphenyle)  kontrolliert,  da diese einen erhöhten Dioxinwert anzeigen. 

Damit schöpft die Biohennen AG alle Möglichkeiten aus, um dem Verbraucher ein natürliches, belastungsfreies Bioei zu garantieren. In Zusammenarbeit mit den Futtermühlen und den Bauern.

                 Sepp Grabmaier, Futterexperte und Landwirt der Biohennen AG, schrotet das Legehennenfutter täglich frisch    (Foto: Die Biohennen AG)

 

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Ausgebrütet 6-2010

Ausgebrütet 6-2010

Dioxin in Bioeiern?

Vohburg, 08.05.2010 – Nach Auswertung aller uns vorliegenden Informationen, bestätigen wir, dass die von uns gelieferten Eier keine erhöhte Dioxinbelastung aufweisen und kein Mais aus der Ukraine an unsere Bauern geliefert wurde.  

Diese Bestätigung wird von einer Mitteilung der KAT e.V. gestützt, wonach die betroffene Maispartie aus der Ukraine an 4 Futtermittelwerke in den Niederlanden und Norddeutschland geliefert worden sei. Weitere Futtermittelwerke seien nicht betroffen.

Darüber hinaus verpflichtet sich unsere bayerische Futtermühle zum bevorzugten regionalem Einkauf. Getreide, Mais oder Leguminosen wurden aus der Ukraine nicht bezogen. Zur weiteren Qualitätssicherung werden sowohl Futterausgangsstoffe aber auch Eier regelmäßig auf PCB’s (polycholierte Biphenyle)  untersucht. Erhöhte Werte konnten nicht festgestellt werden. 

Fachlicher Hintergrund Dioxin / PCB’s:                                                                                                                             In die Umwelt gelangen Dioxine hauptsächlich durch Verbrennungsprozesse sowie bei der Produktion und Verwendung chlororganischer Verbindungen (Seveso Gift). Bei diesen Prozessen werden auch PCB’s freigesetzt. Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass Fehler in der Maistrocknungsanlage vorlagen. Bei Milch und Eiproben aus Deutschland stammen  etwa 2/3 des Gesamt TEQ-Gehaltes aus dioxinähnlichen PCB’s. Dadurch ergibt sich, dass nur bei erhöhten Gehalten an PCB's auch mit erhöhten Dioxingehalten zu rechnen ist.

Da die Untersuchungsbefunde auf dioxinverwandte PCB’s ausschließlich unter der Nachweisgrenze von 0,000005 mg/g je PCB Kongener liegen, kann eine Belastung mit Dioxin ausgeschlossen werden. 

Auf Grund der aktuellen Lage lassen wir derzeit Bioeier unserer Betriebe auf PCB’s und Futtermittel auf Dioxin untersuchen. Die Untersuchungsbefunde werden in KW 20 vorliegen und können gerne zur Verfügung gestellt werden.

 

 

 

Ausgebrütet 5-2010

Bestätigung Futtermühle

Bayern braucht Biohennen

Vohburg, 19.04.2010 – Bioeier werden mehr und mehr für den Frischeiverbrauch nachgefragt. Gut für die Legehennen, die in der biologischen Haltung ein artgerechtes Leben führen dürfen, schlecht für den Handel. Der sucht nämlich im eigenen Land vergeblich nach Lieferanten.

Walter Höhne, Vorstand der Biohennen AG, hat einmal eine theoretische Rechnung aufgemacht und dabei festgestellt, dass rund 130.000 Hennen­plätze in Bayern fehlen, um den durchschnittlichen Verbrauch zu decken. "Die Lücke wird zur Zeit mit Bioeiern aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland geschlossen“, so Walter Höhne, der darin aber die biologi­sche Idee, möglichst regionale Kreisläufe einzuhalten, verletzt sieht. Besonders wichtig ist es dem Vorstand der Erzeugergemeinschaft, die mit dem ökologischen Anbauverband Biokreis zusammenarbeitet, dass die Lücke nicht mit Bio-Großbetrieben geschlossen wird, sondern die Lege­hen­nenhaltung weiter in der Hand von Landwirten bleibt. „Regionalität und bäuerliche Tradition muss oberste Priorität bei der Erzeugung des hochwertigen Lebensmittels Ei haben.“

 

 

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Ausgebrütet 4-2010

Ausgebrütet 4-2010

Grafik zur Meldung

Bioeier sind besser als Billigeier 

Vohburg, 06.04.2010 – Immer wieder taucht die Frage auf, wie auch kürzlich in der BILD, ob Ei nicht gleich Ei sei und damit ein Bioei viel zu teuer. Abgesehen von einem lebenswerten Legehennenleben in der ökologischen Haltungsform ist die Frage nach dem Mehrwert von Bioeiern mit einem deutlichen Ja zu beantworten.  

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde festgestellt: Biologische Eier haben weniger Antibiotika- und Pestizidrückstände. In einem Fütterungsversuch mit Hühnern konnte nachgewiesen werden, dass die Eier der biologisch gefütterten Hühner nicht nur schwerer waren, sondern auch ein signifikant höheres Dottergewicht hatten. Bei einem Vergleich der Eiqualität bei Hühnern aus Freilauf-, Boden- und Käfighaltung konnten signifikante Unterschiede bezüglich der Gehalte an Lecithin und Fett zu Gunsten der Haltung mit Auslauf ins Grünland gezeigt werden. So Dr. phil. Alberta Velimirov in ihrer Studie „Ist bio wirklich besser? Umfassende Literaturrecherche zur Ermittlung potenzieller Vorteile biologisch erzeugter Lebensmittel“. 

Auch die Stressbelastung in der Kleingruppen-Käfighaltung wie in der Bodenhaltung durch zu große Besatzdichte ist ein nicht zu unterschätzen­der Faktor für die Eiqualität. In der Kleingruppen-Käfighaltung sitzen ca. 12,5 Hennen auf dem Quadratmeter, in der Bodenhaltung sind es 9. Im Gegensatz dazu sind nach EU-Verordnung 6 Hühner pro Quadratmeter Stallfläche plus 4 Quadratmeter Auslauf erlaubt und nach den Richtlinien der Biohennen AG tummeln sich gerade mal 4,5 Legehennen auf den Quadratmeter, haben immer einen großen Wintergarten zur Verfügung und im Auslauf weitere 4 Quadratmeter je Huhn. Durch dieses hervorragende Platzangebot können die Hennen ihr Sozialleben frei gestalten und sich, wenn nötig, gut aus dem Wege gehen.  

Ein weiterer Punkt ist die Fütterung. 100 Prozent Biofutter wie es die Bauern der Biohennen AG verfüttern macht sich sehr wohl im Eigeschmack bemerkbar. Beta-Carotin, ein den Dotter färbender Zusatzstoff im Futter, wird in der ökologischen Legehennenhaltung, anders als im BILD-Artikel behauptet, nicht eingesetzt, da er nicht zu den von der EU-Öko-Verordnung, Anhang VI, erlaubten Futtermittel­zusatzstoffen zählt.   

Das hohe Platzangebot pro Henne, die natürliche Fütterung und auch die tierpflegerische Arbeit durch Handfütterung mit Körnern schlägt sich selbstverständlich auf den Preis nieder. Dafür bekommt der Verbraucher jedoch ein Ei von Legehennen, die noch in bäuerlicher Tradition gehalten, mit natürlichem Futter gefüttert werden und das stressfrei gelegt worden ist. Das sollte einen höheren Eierpreis wert sein!

Großes Platzangebot und Herdenbildung mit Gockel, das sorgt für ein stressfreies Hühnerleben und damit für Eier mit höherer Wertigkeit.     (Foto: Die Biohennen AG)

 

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Ausgebrütet 3-2010

Ausgebrütet 3-2010

Bild zur Meldung

Bäumchen-wechsel-dich-Spiel mit Eiern                                       - Kein neuer Osterbrauch - 

Vohburg, 30.03.2010 – Wenn die Hausfrau falschen Hasen auftischt weiß man beim ersten Bissen, dieses Gericht hat nichts mit einem Hasen zu tun, es ist ein Hackbraten. Wenn man in ein Ei beißt, schmeckt es nach Ei. Mal mehr, mal weniger gut, aber immer nach Ei. Und das machen sich manche Erzeuger und Händler zunutze und tricksen bei der Deklaration. Oder in den oft riesigen Packstellen wird einfach geschlampt und dann ist nicht mehr das in den Eierschachteln, was draufsteht. Im schlimmsten Fall wird ein Käfigei zu einem Bioei gestempelt und der Verbraucher nicht nur um einen besseren Geschmack betrogen, sondern auch um seinen Wunsch, den Hühnern ein artgerechtes Leben durch den Kauf biologischer Eier zu bieten. 

Knapp 18 Milliarden Eier werden pro Jahr in zum Teil großen Strukturen in Deutschland bewegt, für Eiprodukte wie auch für das sonntägliche Frühstücksei. Davon kommt laut aktueller Berichte nur noch jedes 2. Ei aus Deutschland. Lockerer Umgang mit Kennzeichnungen und kaum Kontrollen führen dazu, dass, laut Focus, bei zwei von fünf Eiern im Einzelhandel die Angaben zur Haltungsform oder die Erzeugercodes nicht stimmen. Eine erschreckende Zahl, aufgedeckt von der Verbraucherzen­trale Nordrhein-Westfalen, die nach eigenen Angaben Verpackung, Hinweisschild und Aufdruck auf Eiern in 72 Geschäften (Supermärkte, Discounter, Bioläden) und auf 14 Wochenmärkten in acht nordrhein-westfälischen Städten untersuchten. 

„Eines der Hauptübel ist die industrielle Legehennenhaltung und damit auch die industrielle Weiterverarbeitung“, so Walter Höhne, Vorstand der Biohennen AG, einer Erzeugergemeinschaft von Bio-Legehennenhaltern, die in regionalen Strukturen arbeiten. Nach den Richtlinien der Biohennen AG werden die Bioeier im Stall des jeweiligen Bauern geprintet und in Chargen zur Packstelle transportiert. Eine Vermischung mit Eiern anderer Haltungsformen ist dabei nicht möglich, da ausschließlich Bio Eier sortiert werden. Von dort aus erfolgt die Auslieferung an Supermärkte und Bioläden ebenfalls in eigenen LKWs. Ein lückenloser, mehrfach kontrollierter Weg eines Bioeis zum Verbraucher.  

Mehr Kontrolle fordern denn auch die Verbraucherschützer. Aber auch der Verbraucher kann die Kontrolle behalten, indem er regional erzeugte Eier bevorzugt.

Direkt vom Bauern werden die geprinteten Bioeier der Biohennen AG per eigener LKWs abgeholt.

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Ausgebrütet 2-2010

Ausgebrütet 2-2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ausgebrütet 1-2010

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ausgebrütet 8-2009

Neues von den Biohennen:                                                                    Bio-Eiprodukte für Großverbraucher und Verarbeiter 

Vohburg, 21.07.2009 – Die Nachfrage nach Bioprodukten hat trotz Wirtschaftskrise nicht nachge­lassen. Bio, auch in verarbeiteten Lebensmitteln, wird vom Verbraucher immer mehr gesucht. Besonders im Zusammen­hang mit tierischen Produkten ist neben der Qualität die artgerechte Haltung von Bedeutung.  Für diesen Anspruch bietet Die Biohennen AG, eine Erzeuger­gemeinschaft von 24 bäuerlichen Familienbetrieben, Eiprodukte wie Bio Eiweiß, Bio Eigelb und Bio Vollei an. Die neuen Bio Eiprodukte sind ideal für Gastronomie und Großküchen, sowie Bäcker und Nudelproduzenten. Verschiedene Gebindegrößen sowie flexible Liefertermine machen die Verwendung der Eiprodukte auch in kleineren Verarbeitungsbetrieben möglich. 

Grundsätzlich wird zwischen Frischware, mit einer Haltbarkeit je nach Sorte bis zu 28 Tagen und einer Lagertemperatur von 0 – 4°C, und Tiefkühlware, mit einer Haltbarkeit von 1 Jahr bei einer Lagertemperatur von -18°C, unterschieden. In jedem Fall wird das Eiprodukt aber pasteurisiert. Das dient der Haltbarkeit sowie der Sicherheit, dass das Eiprodukt salmonellenfrei ist.  Darüber hinaus werden in der Produktion ausschließlich Bioeier verarbeitet, so dass die biolo­gische Qualität der Eiprodukte zu hundert Prozent garantiert werden kann – eine ungewollte Vermischung ist nicht möglich. Darüber hinaus wird mit geprüftem und zertifiziertem Hygienestandard gearbeitet: ISO 9001 und BRC „Global Standard for Food Safety Issue 5“. 

Weitere Vorteile der Biohennen Bio-Eiprodukte sind besonders für kleinere Verarbeitungsbetriebe interessant: Eine wöchentliche Anlieferung kleinerer Mengen als Frischware ist möglich, auch wird wöchentlich frisch produziert, so dass TK-Ware mit einem hohen Mindesthaltbarkeitsdatum von mindestens 350 Tagen ausgeliefert werden kann. Zusätzlich kann nach Kundenwunsch den Eiprodukten auch Salz oder Zucker zugesetzt werden, so dass zum Beispiel ein erheblich längeres Haltbarkeitsdatum von 45 statt 28 Tagen bei Eigelb (mit 9% Salz) erreicht wird.

Die Eiprodukte sind in folgenden Abpackungen erhältlich:

10 kg Einweg Eimer

10 kg Bag-in-Box

  2 kg Bag-in-Box

  1 kg PET Flasche  (Karton m. 12 Flaschen)

  1 kg PET Flasche  (Karton m. 4 Flaschen)

200 kg Container

500 kg Container

Containerware kann nur als Frischware, alle anderen Einheiten auch als TK Ware ausgeliefert werden.

 

 

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Ausgebrütet 7-2009

Ausgebrütet 7-2009

Weitere Informationen zu Bio Eiprodukten

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Ausgebrütet 6-2009

Ausgebrütet 6-2009 (Seite 1)

Ausgebrütet 6-2009 (Seite 2)

Zum Film Bio-Eier aus Massenproduktion? des WDR vom 15.6.2009

Keine höhere Keimbelastung bei Bio Eiern

Vohburg, 12. Juni 2009 – Die von der Käfiglobby so gerne angeführte höhere Keimbelastung bei Bioeiern haben nun Wissenschaftler der Technischen Universität München widerlegt. In einer, vom bayerischen Umweltministerium in Auftrag gegebenen, Studie haben sie herausgefunden, dass die Keimbelastung von Bioeiern und –hennen nicht höher ist, als bei herkömmlichen Betrieben. Das wichtigste Ergebnis dieser Forschung ist jedoch, dass die Bakterienstämme, die in der ökologischen Tierhaltung gefunden wurden, seltener resistent gegen Antibiotika sind. Das heißt, dass im Falle von Krankheiten besser behandelt werden kann. 

Nach Prof. Johann Bauer vom TUM-Wissenschaftszentrum zeigt dies, dass die ökologische Tierhaltung nicht nur zum Tierschutz beiträgt, sondern auch zum Erhalt der Wirksamkeit von Antibiotika bei Tieren und Menschen, so die Pressemeldung von „Daily Green“ vom Mai 2009. Ein Beweis mehr, dass der Ausstieg nicht nur aus der Käfighaltung sondern auch aus der so genannten Kleingruppen-Käfighaltung vorangetrieben werden muss.

Kontakt:
Technische Universität München
Wissenschaftszentrum Weihenstephan
Lehrstuhl für Tierhygiene
Prof. Dr. med. vet. Johann Bauer
Telefon: 08161 / 71 - 3312 Fax: 08161 / 71 - 4516
Email: Johann.Bauer@wzw.tum.de

 

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Ausgebrütet 5-2009

Ausgebrütet 5-2009

Zur Studie (engl.)

Die Industrialisierung der Landwirtschaft schreitet fort

Die Industrialisierung der Landwirtschaft unter dem Slogan „wachsen oder weichen“ die für ein zahlreiches Höfesterben sorgt, hat nun auch die Biobauern erreicht. Bisher konnten ökologisch wirtschaftende Landwirte aufgrund ihrer Spezialisierung und der dadurch erzielten höheren Preise für ihre Produkte auch in kleinen und familiären Strukturen überleben. Nun wird es zunehmend eng für diese Familienbetriebe. Jüngstes Beispiel sind die Pläne der Agrar GmbH Gollwitz, die in zwei neuen Stallanlagen die Aufstallung von 60.000 Biolegehennen plant.  

Walter Höhne, Vorstand der Biohennen AG, kritisiert an derartigen Großanlagen zwei Dinge: „Auch wenn die Herdengrößen die EU-Bio-Verordnung nicht überschreiten birgt die Nähe der Herden zueinander eine große Gefahr bei Krankheiten. Die Erfahrungen mit der Geflügelpest müssten uns eigentlich sensibler gegenüber solchen Massentierhaltungen gemacht haben.  Zum anderen sehe ich einen Preisverfall bei Eier wie wir ihn ja derzeit auch bei der Milch erleben.“ Geringe Erzeugerpreise sind, auch das zeigt die derzeitige Milchdiskussion, der Tod bäuerlicher Familienbetriebe. Ersichtlich wird das auch an Berechnungen der Biohennen AG: Könnte dort ein Landwirt bei fairen Preisen von 6.000 Legehennen eine kleine Familie ernähren werden in der geplanten Anlage für 60.000 Legehennen gerade mal 5 Arbeitsplätze geschaffen.

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Ausgebrütet 4-2009

Ausgebrütet 4-2009

Bunte Bioeier für "Die Tafeln"       

Vohburg, 4. Mai 2009 – Wann ist ein Bioei ein Bioei? Wenn es ein bunt gefärbtes Bioei ist, ist kurz nach Ostern Schluss mit „bio“!

Nach EU-Vorgaben dürfen bunte Bioeier nur im traditionellen Zeitraum um das Osterfest als Bioeier gehandelt werden. Der Zeitraum endet vier Wochen nach Ostersonntag und dann werden aus hochwertigen Bioeiern von einem Tag zum anderen konventionelle, gefärbte Eier. 

Nur noch bis 10. Mai hat durch diese EU-Regelung der Verbraucher die Möglichkeit zwischen konventionellen bunten Eiern und biologisch erzeugten zu wählen. Danach stehen oft nur noch bunte Eier aus Massentierhaltung in den Regalen. „Die EU-Bio-Verordnung verhindert, dass wir eine biologische Alternative zu den bei den Verbrauchern beliebten Brotzeiteiern anbieten.  

Aus Protest werden wir unsere bunten Bioeier, bevor sie als konventionelle Eier angeboten werden müssen, an ‚Die Tafeln’ verschenken“, so Walter Höhne, Vorstand der Biohennen AG. 

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Ausgebrütet 3-2009

Ausgebrütet 3-2009

Die Tafeln

„Peta“ schadet der ökologischen Legehennenhaltung             Nicht belegbare Vorwürfe verunsichern Verbraucher       

Kurz vor Ostern meldet sich die Tierschutzorganisation „Peta“ wieder einmal mit dem Vorwurf zu Wort, dass Eier aus Bodenhaltung als Bio-Eier verkauft werden. Begründung von Peta-Mitarbeiter Edmund Haferbeck: „Die Kapazitäten an Bio-Eiern reichen niemals aus, die enorme Eiernachfrage in so kurzer Zeit zu decken!“ 

Walter Höhne, Vorstand der Biohennen AG, ist über solche populistischen Äußerungen verärgert: „Herr Haferbeck spielt mit derartigen Vorwürfen letztendlich den Betreibern von Hennenkäfigen in die Hände, denn dem Verbraucher wird wieder einmal von „Peta“ eingeredet, dass hinter Bioeiern Betrug stecken kann.“ Dagegen wehrt sich Walter Höhne mit sachlichen Argumenten: „Vor Ostern gelangen erfahrungsgemäß rund 25 Prozent mehr Bioeier in den Verkauf. Durch eine gezielte Einstellungsplanung in Zusammenarbeit mit unseren Biobauern sind die, nicht nur zur Osterzeit auftretenden Nachfragespitzen, problemlos zu regeln. Erzeugung nach marktwirtschaftlichen Anforderungen ist schließlich nicht nur das Privileg konventioneller Erzeuger.“ 

Wenn „Peta“ wirklich etwas für den Tierschutz tun will, sollte die Organisation besser darauf hinweisen, dass der Verbraucher auf regional erzeugte Bioeier achten soll. Dann kann er nämlich auch mal vor Ort nachsehen, ob die Eier „bio“ sind. Damit ist beiden geholfen und schwammige, nicht beweisbare Vorwürfe nicht mehr nötig.

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Ausgebrütet 2-2009

Ausgebrütet 2-2009

Bundestagspetition "Verbot der Massentierhaltung

Die Bundestagspetition "Verbot der Massentierhaltung" braucht nun noch Unterstützung durch handschriftliche Unterschriftensammlungen - es gibt eine großartige Chance noch etwas zu erreichen! 

Am 14.11.2008 hat eine Bürgerin, Annette Sauter, auf der öffentlichen Seite des Petitionsausschusses beim Deutschen Bundestag (https://epetitionen.bundestag.de) eine Petition mit dem Titel "Verbot der Massentierhaltung" eingereicht, um endlich ein Ende dieser unsäglichen Tierquälerei in Deutschland zu erwirken.

Hierüber wurden zahlreiche Tierschutzvereine und andere Personen informiert, so dass es zu einer im Verhältnis zu anderen Bundestagspetitionen erfreulich hohen Anzahl von Unterschriften gekommen ist: ganze 2381 Leute von Ihnen haben mit ihrer Stimme geholfen! Für diese Unterstützung dankt die Petentin ganz herzlich.

Nachdem die Online-Mitzeichnungsfrist der Petition nun vor zwei Tagen abgelaufen ist, wurde die Petentin über folgende weitere Möglichkeit informiert: 

ES KÖNNEN NOCH HANDSCHRIFTLICH UNTERSCHRIFTEN NACHGEREICHT WERDEN!

Diese können während eines Zeitraumes von ca. 6 Wochen nachgereicht und dann zum aktuellen Stand von 2381 Unterschriften hinzugezählt werden. Dies ist sehr bedeutsam und eine große Chance, insbesondere da es leider durch ein Missverständnis zu dem Eindruck gekommen ist, dass 6000 Unterschriften für eine Anhörung der Petentin ausreichen würden. Es handelt sich jedoch um 50.000 Unterschriften, die hierfür nötig sind! Aber - sollte das nicht deutschlandweit zu schaffen sein? Es müssten nur 0,06% aller unserer 82 Millionen Bürger unterschreiben. Dafür wollen wir kämpfen und brauchen Ihre Hilfe!!! 

Bitte helfen Sie und sammeln Sie Unterschriften - so wenige oder viele wie irgendwie möglich, jede Stimme zählt! 

Nebenan finden Sie eine konzipierte Unterschriftenliste + Paragraphen + Petitionstext (falls ein Bürger oder eine Bürgerin dies nachlesen will, sollte all dies beim Sammeln immer mit gezeigt werden). 

Die Petentin würde sich überaus freuen, wenn Sie Unterschriften sammeln könnten und diese Listen dann an Sie weiterleiten würden (die Adresse steht ebenfalls im Anhang) Anfang Februar fährt sie aus gegebenem Anlass nach Berlin und gibt dann einige Listen (bis dahin eingegangene Listen)persönlich ab. 

Bei weiteren Fragen und Anregungen/Ideen kann die Petentin gerne kontaktiert werden unter Annedde.Sauter@web.de.

 

 

 

Deutscher Bundestag Petitionen

Unterschriftenliste

Ostern wird endlich wieder biobunt!                                            - Ausgebrütet 1-2009 -

Vohburg, 6.02.2009 – Nachdem durch das Fehlen der EU-Verordnung zum Färben von Bioeiern Ostern 2008 für Biokäufer farblos war, wird Ostern 2009 nun durch den uner­müdlichen Einsatz der Biohennen AG wieder biobunt werden. Mit Unterstützung des ehemaligen Landwirt­schaftministers Horst Seehofer, in dessen Wahlkreis das Vohburger Unternehmen liegt, konnte in Brüssel eine Einigung erzielt werden, die das Färben von Bioeiern in traditionellen Zeiträumen erlaubt. Die  LfL Bayern hat die Verordnung (EG) Nr. 1254/2008 Der Kommission vom 15.12.2008 durch eine Allgemeinverfügung vom 19.12.2008 umge­setzt. Das heißt, dass nun endgültig der Weg zu gefärbten Bio Eiern, wenigstens für die Osterzeit, frei ist. 

Zugelassen sind nach der Allgemeinverfügung ausschließlich so genannte Naturfarben, wie z.B. Rote Bete, färbende Hölzer oder Annatto. Zusätzlich dürfen bis Ende 2013 die bisher durch die Biohennen AG verwendeten Eisenoxidfarben eingesetzt werden. Diese Eisenoxidfarben sind als einzige Farbstoffe in der Zusatzstoff-ZulassungsVO aufgeführt und somit  auch von der EU abgesegnet. 

Derzeit sind nach Kenntnis von Walter Höhne, Vorstand der Biohennen AG, keine weiteren Naturfarben verfügbar, die die Anforderungen nach hoher Lichtbestän­digkeit und ausreichender Haltbarkeit erfüllen, so dass zumindest für 2009 ausschließlich Eisenoxidfarben zum Einsatz kommen werden. 

„Für den Verbraucher war im letzten Jahr das Verkaufsverbot von bunten Bioeiern kaum nachvollziehbar. Wir sind Horst Seehofer, der EU-Kommission wie auch den bayerischen Behörden sehr dankbar, dass wir nun wieder eine biologische Alternative zu gefärbten konventionellen Eiern, die meist aus Käfighaltung stammen, anbieten können“, so Walter Höhne, der für das Osterfest 2009 einen Run auf die Biobunten erwartet.

 

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Ausgebrütet 1-2009

Ausgebrütet 1-2009

Eierskandal                                                                                        Walter Höhne fordert: "Tierhaltung in bäuerliche Hand"                - Ausgebrütet 14-2008 -

Vohburg, 28.11.2008 – Durch die Tierschutzorganisation PETA wurde auf vermeintliche Betrugsfälle im Zusammenhang mit der Erzeugung und Vermarktung von Freilandeiern und Bioeiern aufmerksam gemacht. Ein brisantes Thema, das ein großes Medienecho hervorgerufen hat. Im Moment kann man jedoch noch wenig darüber aussagen, welche Vorwürfe zutreffen und welche von den beschuldigten Firmen widerlegt werden können.  

„Eines zeigt diese unerfreuliche Enthüllung aber auf jeden Fall“, so Walter Höhne, Vorstand der Die Biohennen AG „Tierhaltung gehört in bäuerliche Hand und nicht in die Verwaltung industrieller Großbetriebe.“ Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um konventionelle oder biologisch arbeitende Landwirte handelt, denn die überschaubaren Strukturen und das bäuerliche Know How sind für das Tierwohl ausschlaggebend.  

Großbetrieben, die an einem oder mehreren Standorten alle Haltungsformen der Legehennen­haltung praktizieren, kann es in erster Linie nur um die reibungslose Erzeugung und effektive Vermarktung und nicht um das Tierwohl gehen. Landwirte, die das Leben mit den Tieren seit Generationen verinnerlicht haben, haben ein anderes Verständnis. Sie haben sich trotz aller Modernisierung und Marktanpassung die Achtung vor dem Tier bewahrt.  

Aus diesem Grund ist die Die Biohennen AG auch Mitglied des ökologischen Anbauverbandes Biokreis e.V., einem Verband der besonders die Interessen kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe vertritt.  

„Zweistellige Zuwachsraten jedes Jahr im Biohandel dürfen nicht zu einer Massenproduktion von Biolebensmitteln führen. Besonders nicht, wenn es sich um tierische Produkte handelt“, warnt Sepp Brunnbauer, Geschäftsführer des Biokreis e.V., „denn ungeachtet dessen, ob sich die Vorwürfe von PETA bewahrheiten oder nicht, die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen großen Legehennenhaltern, die Kilometer, die dabei zurückgelegt werden und die Vermarktungsstrategien zeigen deutlich konventionelle Züge und lassen ethische ökologische Grundsätze vermissen.“

Ein heller Wintergarten mit vielen Ausgängen ins Grünland, so sieht eine artgerechte und stressfreie Bio-Legehennenhaltung aus.

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Ausgebrütet 14-2008

Ausgebrütet 14-2008

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EU genehmigt bunte Bioeier                                                       - Ausgebrütet 13-2008 -

Vohburg, 20.11.2008 – In ihrer Sitzung vom 12. November 2008 genehmigte die EU das Färben und Konservieren von gekochten Bioeiern mit Naturfarben, naturidentischen Farben und natürlichen Lacken in so genannten „traditionellen Zeiträumen“. Das heißt, die jahrelange Praxis der gefärbten Bioeier wie sie Die Biohennen AG zum Osterfest anbietet ist von Brüssel abgesegnet. Jetzt sind laut Vorstand Walter Höhne die Landesaufsichtsbehörden der Bundesländer gefragt, da der EU-Beschluss von den jeweiligen Landesregierungen durch eine Allgemeinverfügung umgesetzt werden muss.  

Ein erstes Gespräch mit Johannes Enzler, Bereichsleiter IEM 6 der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, verlief positiv, „Nach langem und die Existenz gefährdendem Kampf um die bunten Bioeier sind wir schon froh, dass zumindest für das Osterfest eine biologische Alternative für den Verbraucher in greifbarer Nähe ist“, so Walter Höhne,  der der entscheidenden Sitzung der Länderarbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau (LÖK) vom 26. November 2008 mit Spannung entgegensieht.

Dort wird abgestimmt, wie die einzelnen Bundesländer die Vorgaben der EU umsetzen. Walter Höhne hofft für seine Legehennenhalter auf die Zustimmung der Länder, damit 2009 dieser Absatzzweig wieder zur Wirtschaftlichkeit der Biohaltung beitragen kann.

 

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Ausgebrütet 13-2008

Ausgebrütet 13-2008

Käfighaltung bleibt Käfighaltung                                                 - Ausgebrütet 12-2008 -

Vohburg, 10.11.2008 – Die Bemühungen des Bundesverbandes Deutsches Ei e.V. (BDE), des Deutschen Bauernverbandes und der Bundesregierung sowie der europäischen Eierwirtschaft EUWEP, mit einer „4“ als Kenn­zeich­nung für Eier aus der „Kleingruppenhaltung“ das Image von Käfigeiern aufzupolieren zeigen deutlich, dass der Verbraucher über den wahren Sachverhalt dieser Haltung im Unklaren gelassen werden soll. Auch in der Kleingruppenhaltung werden Legehennen in Käfigen leben und pro Huhn nur 800 statt bisher 550 Quadratzentimeter zur Verfügung haben. Sie werden nie Tageslicht sehen und nie den Geschmack von frischem Gras kennen lernen. „Das Ei aus der Kleingruppenhaltung ist wie das bisherige Käfigei ein industrielles Ei“, so Walter Höhne, Vorstand der Die Biohennen AG. Schon der Name „Kleingruppe“ ist, wenn man die großen Hallen mit zigtausenden Hühnern betrachtet, eine Irreführung. 

Walter Höhne setzt auf die Aufklärungsarbeit der Tierschutz- und Biover­bände wie auch die Urteilsfähigkeit der Verbraucher. Dann wir der Slogan nicht mehr lauten: „Kein Ei mit der 3!“ Sondern „Aus Liebe zum Tier – keine 4!“

 

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Ausgebrütet 12-2008

Ausgebrütet 12-2008

Der Kampf um die bunten Eier ist noch nicht zu Ende!                   - Ausgebrütet 11-2008 -

Vohburg, 5.11.2008 – Noch immer lässt eine klare Entscheidung zugunsten der bunt gefärbten Bioeier auf sich warten. Horst Seehofer, der sich für die „Bunten“ einsetzen wollte, hat seinen Bundeslandwirtschaftsminister an den Nagel gehängt und auf dem Stuhl des Bayerischen Ministerpräsidenten Platz genommen. Nun ruht die Hoffnung auf Ilse Aigner und auf einer von der EU akzeptierten regionalen Lösung. 

Möglich könnte das durch einen neuen Entwurf des ständigen Ausschusses zur Änderung der VO No 889/2008 werden, über die am 11./12. November entschieden werden soll. Dort wird in Artikel 1 Abs. 2 c eingefügt, dass das Färben von gekochten Eiern zum Zwecke der Vermarktung in traditionellen Zeiträumen (wie es in Deutschland das Osterfest darstellt – Anmerkung der Redaktion) von Landesregierungen erlaubt werden kann. Voraussetzung dafür sind jedoch Naturfarben und natürliche Versiegelungssubstanzen. 

„Diese Voraussetzungen erfüllen wir mit unseren bunten Bioeiern“, so Walter Höhne, Vorstand der Die Biohennen AG, der den Kampf um ein buntes Bio-Osterfest noch nicht verloren geben möchte. Wie wichtig eine regionale Lösung ist, zeigen die vielen Anfragen aus dem Biohandel. Walter Höhne: „Schon jetzt häufen sich die Anfragen nach den Bunten, die wir bisher nur mit einem Vielleicht beantworten können.“ 

Auch aus einem anderen Grund ist es wichtig, die Weichen für eine regionale Lösung zu stellen: Der Verbraucher, das ergaben die vielen Aktionen zum Osterfest 2008, versteht nämlich weder die Bürokratie in Brüssel noch die zögerliche Haltung der eigenen Regierung. Schließlich handelt es sich bei einem gefärbten Bioei um ein gesundes natürliches Lebensmittel, das bei einem deutschen Osterfest nicht fehlen darf. Also aus EU-Sicht ein eindeutig regionales, traditionelles Produkt, das es nicht nur in konventioneller Ausführung geben darf. Walter Höhne spricht hier nicht nur für sich und Die Biohennen AG, sondern für alle Produzenten, die durch das Saisongeschäft mit den bunten Bioeiern auch die Wirtschaft­lichkeit ihrer kleinen Erzeugerbetriebe gewährleisten können.  „Wir hoffen, dass Ilse Aigner die Dringlichkeit unseres Anliegens erkennt und eine Entscheidung zu Gunsten der ökologischen Erzeuger trifft“.

 

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Ausgebrütet 11-2008

Ausgebrütet 11-2008

Zum Welteitag am 10. Oktober 2008                                             - Ausgebrütet 10-2008 -

Vohburg, 7.10.2008 – Wie jedes Jahr seit 1997 werden sich auch heuer wieder am Welteitag hauptsächlich Tierschutzverbände zu Wort melden. Sie werden auf die noch immer katastrophalen Haltungsbedingungen in der so genannten Kleingruppenhaltung von Legehennen hinweisen und die langjährige Forderung nach einem endgültigen Ausstieg aus der Käfighaltung wiederholen.  

„Auch wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen, wieder einmal darauf hinzuweisen, dass eine artgerechte Legehennenhaltung in bäuerlicher Hand nicht nur für eine flächendeckende Versorgung möglich wäre, sondern auch die einzige Alternative im Sinne des Tierschutzes ist“ so Walter Höhne, Vorstand der Biohennen AG. Dem süddeutschen Unternehmen gehören 24 Landwirte in Bayern und Baden Württemberg an, die eine traditionell bäuerliche Legehennen­haltung mit kleinen Herden und großem Platzangebot pflegen. Darüber hinaus wird mit 100 Prozent Biofutter gefüttert und eine tägliche Ration Körner per Hand ausgebracht.  

Ein Ziel von Walter Höhne ist es, dem Verbraucher, der sich Eier aus bäuerlicher Haltung wünscht, zu ermöglichen, diese überall in den Supermärkten zu bekommen und nicht nur auf Bäuerlichkeit geschönte Eier aus „Eierfabriken“ mit Zigtausenden von Hühnern. Damit könnten weitere Landwirte sich mit der artgerechten Legehennenhaltung eine Existenz schaffen und es gäbe mehr „glückliche“ Hühner.

 

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Ausgebrütet 10-2008

Ausgebrütet 10-2008

CW Öko Ei GmbH wird „Die Biohennen AG“                                   - Ausgebrütet 9-2008 -

Um die Zukunft der bäuerlichen Legehennenhalter in sich immer schneller ändernden Märkten zu sichern wird die CW Öko Ei GmbH zu einer AG – einer Aktiengesellschaft ohne Börsengang bzw. zu einer modernen Arbeitsgemeinschaft.

Vohburg – Auf Grund vielfältiger Veränderungen am Markt aber auch um die Legegemeinschaft zu einer echten Erzeugergemeinschaft zu machen, haben sich die Firmeninhaber entschlossen, die bisherige CW Öko Ei GmbH in die neu gegründete Die Biohennen AG einzubringen, an der alle liefernden Legehennenhalter beteiligt werden. Bei dieser AG handelt es sich um eine so genannte „kleine Aktiengesellschaft“ ohne Börsengang.

Den Vorstand der neuen AG bilden der bisherige Geschäftsführer Walter Höhne und die kaufmännische Leiterin Gerlinde Wagner. Der Aufsichtsrat besteht aus den Landwirten Sepp Grabmaier, Sigi Rettermayer und Anton Epp.

Die bisherigen stillen Gesellschafter der GmbH, ebenfalls alles Landwirte, werden mit ihrem Kapital zu Aktionären. Im September 2008 wird eine Kapitalerhöhung angestrebt und weitere Lege­hennenhalter als Aktionäre aufgenommen werden. Damit wird Die Biohennen AG Ende September ein Kapital von rund 400.000 Euro ausweisen. Darüber hinaus wird für Kunden und Partner die Möglichkeit bestehen, sich an der Die Biohennen AG zu beteiligen und so an der Ausweitung der bäuerlichen Legehennenhaltung teilzuhaben.

Der vollständige Text steht nebenan zum Download bereit.

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Ausgebrütet 9-2008

Ausgebrütet 9-2008 Seite 1

Ausgebrütet 9-2008 Seite 2

Neuer Bio Legehennenbetrieb für CW Öko Ei                                                - Ausgebrütet 8-2008 -

Noch befindet sich der neue Stall der Familie Haas in Sulzbach, Nähe Eggenfelden, in der Rohbauphase, aber die ersten Bio-Legehühnchen scharren im Aufzuchtraum schon nach Futter. Wenn alles nach Plan verläuft werden sie Anfang August in den komfortablen Neubau umziehen.

 

 

 

 

Auf dem Massinger Geflügeltag von Biokreis und CW Öko Ei im Februar 2007 hatte Reinhard Haas Feuer gefangen. Die Bio-Legehennenhaltung war für den jungen Landwirt die ideale Alternative zur zeitaufwändigen Milchviehhaltung. Die vorgestellte Bio-Haltung der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei überzeugte ihn derart, dass er sich nun sogar an einen Stallneubau wagte. Nach dem üblichen Procedere: Planung, Eingabe, Genehmigung, konnte im April mit dem Bau begonnen werden. Auf einer Fläche von 27 x 49 Metern wurde die Bodenplatte für den Stall gegossen, der demnächst in getrennten Abteilen zwei Herden von maximal 3.000 Legehennen aufnehmen wird. Die zahlreichen und breiten Öffnungen hin zum Grünland sind in dieser Grundkonzeption bereits angelegt. Die Höhe des Stallraums wird 3,50 Meter betragen. Der großzügige Wintergarten wird fast die gesamte Gebäudelänge einnehmen. Wirtschaftsräume im vorderen Teil des Stallgebäudes bieten unter anderem Platz für die weitere Bearbeitung der frisch gelegten Eier. Alle Eier der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei werden noch im Stall geprintet.

Demnächst wird man nun die Inneneinrichtung in Angriff nehmen. Für eine Aufstallung nach Erzeugergemeinschaftsrichtlinien muss dabei jede Herde eine eigene Ver- und Entsorgungseinheit haben. Daher wird Reinhard Haas den neuen Stall mittig trennen und zwei Anlagen mit jeweils eigenen Futter- und Wasserkreisläufen sowie eigenen Entmistungs- und Eiersammelantrieben installieren lassen. Während für den Stall-Rohbau eine ortansässige Holzbaufirma beauftragt wurde, zeichnet für den Innenausbau die Firma Volito verantwortlich, die bereits Neubauten anderer Erzeugergemein­schaftsmitglieder ausgestattet haben.

 

 

 

 

 

 

Reinhard Haas (33), der teilweise beim Stallbau selbst mit Hand anlegt, mit seiner Familie: Ehefrau Karola (32) und die Kinder Andrea (5) und Markus (3)

 

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Ausgebrütet 8-2008

Ausgebrütet 8-2008

Bioeier vom Bauern                                                                                    - Ausgebrütet 7-2008 -

Die bäuerliche Legehennenhaltung ist ausgerechnet durch den Trend zu Bio-Lebensmitteln in Gefahr.

Trends wecken immer Begehrlichkeiten und so haben viele Discounter eine Bio-Eigenmarke, deren Erzeugnisse preiswert nach EU-Standard hergestellt werden. Das ist gerade im Bereich tierischer Produkte eine unakzeptable Entwicklung. Die vom Verbraucher abgelehnte Massentierhaltung wird nur geringfügig besser für die Tiere, wenn sie nach biologischen Gesichtspunkten durchgeführt wird. Darüber hinaus wird mit dieser Entwicklung das Bauernsterben weiter forciert.

Unsere Erzeugergemeinschaft, bestehend aus 23 Biobauern, setzt sich nach wie vor stark für ein artgerechtes Hennenleben in bäuerlicher Hand ein, das nicht nur den Legehennen Vorteile bringt, sondern auch unseren Bauern über marktgerechte Preise. Und wir hoffen auf die Verbraucher, die verstehen, dass hohe Qualität ein wenig mehr kosten muss.  

Walter Höhne 

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Ausgebrütet 7-2008

Ausgebrütet 7-2008 Seite 1

Ausgebrütet 7-2008 Seite 2

Trend nach Bioeiern erhöht Importrate und drückt den Eierpreis                     - Ausgebrütet 6-2008 -

Wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland vor kurzem veröffentlichte, muss ein Viertel der in Deutschland konsumierten Bio-Eier importiert werden. Wenn man die ZMP-Zahlen dagegenstellt, die aussagen, dass unter den durchschnittlich 206 Eiern, die jeder Deutsche rein statistisch 2006 aß, nur zwölf Bioeier waren und von diesen zwölf nur neun aus deutscher biologischer Haltung, dann erkennt man, welch kleinen Anteil die artgerechte Legehennenhaltung in Deutschland hat.   

Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei: „Wir sind immer auf der Suche nach Landwirten, die sich mit der Legehennenhaltung nach ökologischen Richtlinien ein zweites Standbein aufbauen möchten.“ Dass er damit nicht den gewünschten Erfolg hat, führt er unter anderem auf die Preisentwicklung zurück: „Die Futterpreise, die uns bereits 2007 zu einer Preiserhöhung bei Bioeiern gezwungen haben, steigen weiter, aber der zu realisierende Preis für Bioeier im Markt stagniert.“ Das ist seiner Meinung nach grundsätzlich auf die Importe von Bioeiern zurückzuführen, da die nach EU-Richtlinien erzeugten Bioeier aus den Niederlanden, Dänemark und auch aus Ungarn und Polen billiger angeboten werden als heimische Produkte. Dazu kommt, dass die Fördergelder für den ökologischen Landbau von der EU stark gekürzt wurden und somit der Anreiz auf die Umstellung zum Beispiel auf artgerechte Legehennenhaltung in Deutschland nicht gegeben ist.  

Bleibt nur zu hoffen, dass die vom bayerischen Landwirtschaftsminister Josef Miller ab 2009 angestrebte Wiedereinführung einer Umstellungsprämie für Bayerns Landwirte von der EU genehmigt wird und dass der Verbraucher den Mehrpreis für heimische Produkte nicht als Geldschneiderei vom Erzeuger, sondern als geldwerte Entschädigung für eine höhere Leistung sieht. Eine Leistung die im Falle der Erzeugergemeinschaft in einem deutlichen Mehr an Platz für die einzelne Henne und einem 100 Prozent-Biofutter liegt. 

Weitere Informationen und eine Grafik über die Entwicklung der Futtermittelpreise unter http://www.diebiohennen.de/download/presse/Ausgebruetet_15-2007_Eierpreise.pdf 

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Ausgebrütet 6-2008

Ausgebrütet 6-2008

Entwicklung der Futtermittelpreise

Der Verbraucher hat ein Recht auf die freie Wahl:                                              Es muss auch gefärbte Bioeier geben!                                                                 - Ausgebrütet 5-2008 -

Das ist die Meinung der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei GmbH in Vohburg. Für viele verarbeitete Lebensmittel findet der Verbraucher bereits eine biologische Alternative, nur nicht für gefärbte Eier. Die beliebten Brotzeiteier sind zum großen Teil gefärbte Eier aus der Käfighaltung. Der Verbraucher kann dies aber nicht auf der Verpackung sehen, da für verarbeitete Eier nach wie vor noch keine Kennzeich­nungspflicht besteht. Und das ärgert Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft, am meisten. „Schon zur Osterzeit haben wir vergeblich um die Möglichkeit gefärbte Eier in Bioqualität herzustellen gekämpft. Leider vergeblich, da die Farben in der EU-Bio-Verordnung erst vergessen und dann trotz Antrag nicht aufgenommen wurden. Damit wurde uns und anderen Herstellern verboten, bunte Bioeier zu vermarkten und dem Verbraucher eine biologische Alternative zu bieten.“  

Doch Walter Höhne gibt die Hoffnung nicht auf, dass die Naturfarben, die jahrelang im Biobereich verarbeitet werden durften, in den Anhang 6 der EU-Bio-VO aufgenommen werden. Noch dazu, da ihm aus dem Büro von Horst Seehofer signalisiert wurde, dass sich der Minister weiterhin für das Färben von Bioeiern für den Handel in Deutschland einsetzen wird. „Bio-Lebensmittel liegen im Trend. Warum ausgerechnet bunte, mit natürlichen Farben gefärbte Bioeier laut EU nicht vermarktet werden dürfen, entbehrt jeglicher Logik“, so Walter Höhne, der nun die nächste Runde im Kampf mit der EU einläutet.

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Ausgebrütet 5-2008

Ausgebrütet 5-2008

Was ist drauf auf einem bunten Bioei?                                                                   - Ausgebrütet 4-2008 -

Nachdem sich an bunten Bio-Ostereiern ein heftiger Streit zwischen deutschen Erzeugern und der EU in Brüssel entzündet hat und neuerdings auch in Umlauf gebracht wird, dass die Farben krebserregend wären und deswegen nicht mehr verwendet werden dürfen, hier eine Erklärung der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei: Was ist wirklich drauf auf einem bunten Bioei? 

Naturfarben werden aus Rohstoffen hergestellt, die die Natur liefert. Und so ist es auch bei den Farben der bunten Bio-Ostereier der Erzeugergemeinschaft. Eisenoxide sind die Grundlage für die gelbe, rote und leicht grünliche Färbung auf den Eiern. Eisenoxid hat zwar eine E-Nummer (E172), ist aber im konventionellen Bereich ohne Einschränkungen für die Lebensmittelfärbung zugelassen. Es ist nicht einmal mit einem so genannten ADI-Wert (Verzehrmenge in Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht) ausgezeichnet. Die Verbraucher Initiative e.V. Berlin schreibt auf ihrer Web-Seite über E172 „Eisenoxide werden nicht vom Körper aufgenommen…“ und sie „…gelten als unbedenklich“. In der EU-Bio-Verordnung ist diese naturidentische Erdfarbe für Lebensmittel nicht verzeichnet, darf aber in Bio-Kosmetikprodukten verwendet werden.  

Die bunten Ostereier der Erzeugergemeinschaft wurden jahrelang mit diesem unbedenklichen Farbstoff gefärbt. Die Erdfarbe wurde durch Hydrolyse von metallischem Eisen hergestellt. Das daraus gewonnene Eisenoxid wurde durch Erhitzung auf den gewünschten Farbton und in einer Airbrush-Technik auf die Schale des Eis gebracht. Zur Versiegelung des Eies, eine wichtige Voraussetzung, um die Haltbarkeit zu gewährleisten, wurde natürliches Kopalharz eingesetzt. Ein Pflanzenharz aus in Afrika, Asien und Südamerika beheimateten Bäumen. Beide Komponenten sind wasserunlöslich und können damit nicht durch die Schale in das Ei dringen. 

Durch das Inkrafttreten der überarbeiteten EU-Bio-Verordnung am 1.12.2007 wurde durch das Fehlen von Farben für die Bio-Eierfärbung das Eierfärben im Handelsbereich, also mit Farbe und Versiegelung für die Haltbarkeit, verboten. Die von der Erzeugergemeinschaft daraufhin angestrebte Lösung, mit „Annatto“, einem Farbstoff, der in der EU-Bio-VO bereits für Käse zugelassen ist, zu färben und so zumindest gelbe Eier vermarkten zu können, wurde ebenfalls eine Absage erteilt. Der gelbe Farbstoff (E160b) darf laut Verordnung zwar zum Färben von Rotem Leicester-Käse, Double-Gloucester-Käse, Schotti­schem Cheddar und Mimolette-Käse verwendet werden, also zum Färben von Bio-Lebensmitteln, bei denen die Farbe direkt verzehrt wird, aber nicht zum Färben von Eierschalen. „Annatto“ hat einen ADI-Wert von 1,5 mg/kg Körper­gewicht. Ist also nicht so unbedenklich wie das bisher verwendete Eisenoxid. 

Johannes Enzler, Leiter der Kontrollbehörde für den ökologischen Landbau in Bayern, der für die Einhaltung des Färbeverbots für Boieier zuständig ist, wies in einem Interview darauf hin, dass Farbstoffe wie Erythrosin, ein roter Farbstoff, der zum Färben von konventionellen Ostereiern nur noch eingeschränkt zugelassen ist, Allergien verursachen können und im Verdacht stehen krebserregend zu sein. Allerdings wollen Erzeuger von bunten Bioeiern ja nur einen einzigen Farbstoff, nämlich Eisenoxid E172, und das Kopalharz in den Anhang VI der EU-Bio-VO aufgenommen wissen. Und diese beiden Stoffe sind nachweislich unbedenklich. Wenn auch nicht auszuschließen ist, dass empfindliche Personen allergisch darauf reagieren können. Aber das können Menschen auch auf Honig oder Milch.

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Ausgebrütet 4-2008

Ausgebrütet 4-2008

Protest der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei GmbH vor der Vertretung des Europäischen Parlaments und beim Landwirtschaftsamt in München              - Ausgebrütet 3-2008 -

München, 12.03.2008

Heute überreichte Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei GmbH, einem Zusammenschluss von 23 Landwirten aus Bayern und Baden-Württemberg, Dr. Henning Arp, Leiter der Vertretung des Europäischen Parlaments in München, bunte Ostereier. Dabei handelte es sich nicht um ein freundliches Geschenk, sondern um den Protest gegen eine EU-Verordnung, die aus Bioeiern auf­grund des Farbauftrags konventionelle Eier macht. 

Hintergrund der Aktion war eine monatelange Auseinandersetzung mit der Europäischen Union, ob Bioeier, die, wie seit Jahren Usus, mit den Farben E172 (Eisenoxide und Eisenhydroxide) und E160b (Bixin – natürlicher Farbstoff aus den Samenkrusten des Anattostrauchs ), sowie von E463 Hydroxypropylcellulose und Kopalharz  gefärbt und versiegelt werden noch Bioeier sind. Notwendig wurde die Diskussion durch die überarbeitete EU-Bio-Verordnung, die am 1.12.2007 in Kraft getreten ist, und die E160b zwar als Färbemittel für Biokäse erlaubt, aber nicht für Bioeier! Im Klartext E160b darf nach der neuen EU-Bio-Verordnung im Käse gegessen, aber nicht auf die Schale eine Eis aufgebracht werden. 

Selbst die von Bundesminister Horst Seehofer schriftlich abgegebene Erklärung, seiner Meinung nach dürfte die Erzeugergemeinschaft in der Übergangszeit die gewohnte Färbemethode anwenden, zählte in Brüssel nicht. 

Die Vermutung, dass die Farbstoffe zum Färben von Bioeiern schlicht vergessen wurden, wurde von Dr. Arp geteilt und er signalisierte, sich für eine schnelle Lösung, zumindest beim bereits in der Verordnung gelisteten Farbstoff Anatto, einzusetzen. 

Die nächste Anlaufstelle war die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in der Menzinger Straße in München.  Johannes Enzler, der für den Vollzug der EU-Öko-Verordnung im Amt für Ökologische Land- und Ernährungswirtschaft zuständig ist, teilte die positive Meinung von Dr. Henning Arp nicht. Nachdem der so genannte „Ausschuss 14“ in Brüssel in zwei Sitzungen eine Aufnahme der Farben zum Färben von Bioeiern abgelehnt hat, sieht er wenig Chancen, dass die benötigten Stoffe nachträglich aufgenommen werden. Zumindest machte er Walter Höhne keine Hoffnung, dass es eine schnelle Lösung geben wird. 

Wenn diese Einschätzung zutrifft, bricht den Landwirten der Erzeugerge­meinschaft nicht nur ein wichtiger Wirtschaftszweig weg, es werden auch wieder nur bunte „Käfigeier“ in den Märkten stehen. Ein Rückschritt für die Bio-Branche und eine Ohrfeige für den Tierschutz.

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Ausgebrütet 3-2008

Ausgebrütet 3-2008

Das endgültige AUS für bunte Bioeier                                                                       - Ausgebrütet 2-2008 -

Der bayerische Landwirtschaftminister Josef Miller und auch Bundesminister Seehofer waren sich einig: Das traditionelle Färben von Bioeiern wie es seit Jahre Usus war sollte, bis die dafür verwendeten Farben in die überarbeitete EU-Bio-Verordnung aufgenommen werden, weiter erlaubt bleiben. Diese Meinung hatte Walter Höhne schriftlich von Horst Seehofer wie mündlich von Josef Miller bei seinem gestrigen Besuch auf der Messe Biofach.  

Diese Aussagen wurden nun mit einer e-mail aus Brüssel zunichte gemacht. Mit den trockenen Worten „…so lange die angeführten Zusatzstoffe noch nicht dem Teil A des Anhang 6 dieser Verordnung (EU-Bio-Verordnung 2092/91 – Anm. der Redaktion) hinzugefügt worden sind, ihre Anwendung in ökologischen Produkten nicht erlaubt ist...“ wurde das endgültige AUS für bunte Bioeier zum Osterfest 2008 besiegelt. 

Für Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei,  und seine 23 Landwirte ist das die denkbar schlimmste Entwicklung. Seit Jahren liefert er an den Naturkostfachhandel und an den Lebensmitteleinzelhandel saisonal zur Osterzeit gekochte und gefärbte Eier. Nun füllt sich sein Lager mit Tausenden von bunten Bioeiern (aktuell lagern 250.000 in Vohburg), die er nicht als solche vermarkten darf. „Das ist nicht nur finanziell ein großer, an die Existenz gehender, Einbruch. Die Entscheidung ist auch mit dem Hintergrund, dass die Farben auf unseren Eiern in anderen Bioprodukten verwendet werden dürfen, nicht zu verstehen“.

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Ausgebrütet 2-2008

Ausgebrütet 2-2008

Neu auf der Biofach:                                                                                                 CW Öko Ei stellt das Bergkräuter Ei vor!                                                               - Ausgebrütet 1-2008 -

In großzügigen Tageslichtställen mit Wintergarten und freiem Zugang zum Grünauslauf leben die Biohennen, die unsere Bergkräuter Eier legen. Neben hochwertigem 100 Prozent Biofutter erhalten sie eine feine Mischung aus Thymian, Pfefferminze, Rosmarin und einige Kräuter mehr. Natürliches Futter, das die Hühner gesund hält und darüber hinaus dem Ei einen feinen Geschmack verleiht.

 

„Mit unserem neuen Bergkräuter Ei decken wir den Trend zu hochwertigen Premium-Produkten beim Handel wie auch beim Verbraucher ab. Darüber hinaus tun wir auch den Legehennen etwas Gutes, da sich die Kräuter positiv auf ihre Gesundheit auswirken“ so Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei.

 

Das „Die Biohennen - Bergkräuter Ei“ - das besondere Frühstücksei für Genießer – wird in der 6er Karton-Verpackung ab März im LEH und im Naturkosthandel erhältlich sein. UVP 2,69 €. 

 

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Elisabeth Schütze PR, Buchendorfer Str. 4, 82319 Starnberg

Tel. 08151/89507, Fax 08151/739010, e-mail info@es-press.de, www.es-press.de

 

 

Ausgebrütet 1-2008

Ausgebrütet 1-2008

Bild "Die Biohennen - Bergkräuter Ei"

Produktdatenblatt Verbraucher

Produktdatenblatt Einzelhandel

Produktdatenblatt Großhandel

Frische Bio-Eier "regional & fair"                                                                             - Ausgebrütet 18-2007 -

Kurze Transportwege und faire Preise für die Bauern das ist kurz gesagt das Anliegen der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei. Umgesetzt wurde es nun mit dem ökologischen Anbauverband Biokreis e.V. und den entsprechenden Richtlinien. Diese Richtlinien stehen nicht nur für den Erhalt der familiären, traditionellen Landwirtschaft einer Region, sie stehen auch für die Umsetzung sozialen Verhaltens sowie der Förderung des regionalen Arbeitsmarktes.  

Kurze Transportwege, das heißt bei CW Öko Ei, die Bioeier in den süddeutschen Naturkostläden und im LEH sind aus Bayern und  Baden-Württemberg. 

Faire Preise für die Erzeuger heißt , hohe Qualität und besonderer Einsatz werden honoriert. Das 100% Biofutter, das für den guten Geschmack der Eier der Marke Die Biohennen sorgt, die Handfütterung mit Körnern, das großzügige Platzangebot für die Legehenne, all das sind Kriterien, die einen höheren Preis rechtfertigen. 

Regionalität ist ein wichtiges Argument für viele Verbraucher. Durch den Kauf regionaler Produkte wird die Landschaft, geprägt von bäuerlicher Vielfalt, erhalten und das wirtschaftliche Auskommen der Landwirte in der Region gesichert. Und da die biologische Landwirtschaft nachweislich Arbeitsplätze schafft, profitiert die Region auch davon.

Die Bioeier der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei, einem Zusammenschluss von 23 Landwirten aus Bayern und Baden-Württemberg, haben sich nicht nur ein neues Siegel, sondern auch ein neues Outfit zugelegt. Ab sofort steht die Marke         „Die Biohennen“ in frischem Grün im Regal. Nur Sepp Grabmaier, einer der Legehennenhalter der Erzeugergemeinschaft, steht unverändert für die hochwertigen, gentechnikfreien Bioeier sozusagen auf der Titelseite. Und das aus Überzeugung!

 

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Ausgebrütet 18-2007

Ausgebrütet 18-2007

Der Film: regional & fair

regional & fair

Bio-Eier müssen farblos bleiben!                                                                             - Ausgebrütet 17-2007 -

Die EU-Kommission sieht die rechtliche Grundlage für das Färben von Eiern durch die derzeit geltenden Regeln im Biobereich als nicht gegeben. Nach der Verordnung (EWG) NR. 2092/91 ist das Färben von Eiern nicht zulässig, da die Farbstoffe nicht in dem Anhang VI angeführt sind.

Vohburg, 3. Dezember 2007 - Während also im Zuge der Novellierung der EU Öko VO immer mehr Zusatzstoffe erlaubt werden, z.B. E 220 (Schwefeldioxid) und E 224 (Kaliummetabisulfit) bei biologischen Obstweinen, wird das Färben von Eiern mit E 172 (Eisenoxid) verboten. E 160 b, ein gelber Farbstoff aus dem Samen des Orleansstrauches, ist zwar im Anhang VI der Öko-Verordnung enthalten und auch für die Aufbereitung von Lebensmitteln tierischen Ursprungs aufgeführt, aber eben nur für Käse zugelassen. Vereinfacht gesagt, darf man den Zusatzstoff E 160 b auf dem Wege über einen Cheddar essen, aber auf die Schale eines Eies darf der Farbstoff nicht. Das gilt auch für Carnaubawachs, das als Alternative zu Schellack zur Versiegelung der Eier denkbar wäre. Das Wachs ist zwar in der Zutatenliste vermerkt, aber da wiederum nur für die Aufbereitung von Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs. Die von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft vorgeschlagenen Farbalternativen wie Rote Beetesaft oder Zwiebelschalen wären, sofern aus ökologischer Erzeugung stammend, zulässig. Da aber grundsätzlich zum gewerbsmäßigen Färben von Eiern nur Stoffe zulässig sind, die in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung gelistet sind, wäre dieser Weg sogar strafbar. 

Wer das schon als ziemliche Paragrafenreiterei ansieht, kommt erst recht ins Kopfschütteln, wenn er hört, wie die arg gebeutelten Bioei-Erzeuger nun vorgehen sollen. Die derzeit einzige Möglichkeit wird sein, einen Antrag auf Zulassung der einzelnen Farben zum Eierfärben bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zu stellen. Allerdings, so ein Kenner der Szene, kann so ein Verfahren 2 Jahre in Anspruch nehmen. 

Damit wird ein Markt für die Bio-Landwirte zunichte gemacht, der über Jahre aufgebaut wurde. Walter Höhne, Geschäftsführer der betroffenen Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei, zu diesem Thema: „Das bedeutet nicht nur ein nicht unerhebliches Einkommensminus für unsere Landwirte, sondern auch den Verlust jahrelanger Marketingarbeit, die für einen Neuanfang wieder investiert werden muss.“ 

Für Verbraucher, die bisher gerne das Angebot bereits gefärbter Bio-Eier  angenommen haben, gibt es leider ein farbloses Osterfest 2008. Im privaten Bio-Haushalt können jedoch nach wie vor Ostereier ohne Einschränkungen gefärbt werden.

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Ausgebrütet 17-2007
Ausgebrütet 17-2007

In der überarbeiteten EG-Öko-VO wird mit zweierlei Maß gemessen              - Ausgebrütet 16-2007 -

Vohburg, 20. November 2007

 „Nach anderthalb Jahren zäher Verhandlungen wurden nur wenige Verbesserungen erreicht. Dafür enthält die neue Verordnung ein paar schwerwiegende Fehler“, so äußerte sich Felix Prinz zu Löwenstein, Geschäftsführer des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) zur Novellierung der EG-Öko-VO. Dabei prangerte er hauptsächlich den Kniefall in Richtung Gentechnik an, denn mit der neuen Verordnung werden unbeabsichtigte Verunreinigungen von Lebensmitteln bis 0,9 Prozent ohne Kennzeichnung geduldet.

Während also die Europäische Gemeinschaft ganz locker eine gentechnische Verunreinigung im für biologische Verhältnisse hohen Prozentbereich absegnet und in Ausnahmeregelungen Gentechnik in Zusatz- und Hilfsstoffen für Lebens- oder Futtermittel erlaubt, wenn diese gentechnikfrei nicht mehr verfügbar sind, wird im gleichen Atemzug das Färben von Bioeiern durch das Fehlen jeglicher Richtlinien untersagt. Diese Erfahrung musste Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeuger­gemeinschaft CW Öko Ei, der Landwirte in Bayern und Baden Württemberg angehören, machen und mit ihm alle deutschen Erzeuger bunter Bioeier. Ob der Passus schlicht vergessen wurde, oder ob ab in Kraft treten des neuen Anhangs VI am 1. Dezember 2007 bewusst das Färben von Bioeiern für den Handel von der Europäischen Union verboten werden soll, ist Walter Höhne dabei ziemlich einerlei, ihm bricht mit der novellierten EG-Öko-VO von heute auf morgen ein nicht unerheblicher Teil der Vermarktung weg. Diesen Verlust wird nicht nur er, sondern auch die 23 Bio-Landwirte der Erzeugergemeinschaft spüren. Doch am meisten ärgert ihn das Messen mit zweierlei Maß: „ Auf der einen Seite öffnete man einer gefährlichen Technik, die besonders der Bio-Verbraucher zu 100 Prozent ablehnt, die Bio-Welt und auf der anderen Seite sieht man naturidentische Farben und Pflanzenharz, aufgebracht auf die nicht zum Verzehr geeignete Schale eines Eies, als gefährlichen und zu verbietenden  Eingriff in die Lebensmittelsicherheit an.“ Vorgeschlagene Alternativen, nur mit Pflanzenfarben ohne Harz zu färben würde man gerne Folge leisten, wenn das nicht fern aller Realität wäre. Gekochte Eier müssen versiegelt werden, um in guter Qualität die Erzeugungs-, Transport- und Verkaufszyklen zu bestehen. Eine Mindesthaltbarkeit von acht Tagen, die mit einer reinen Pflanzenfär­bung nur möglich wäre, lässt sich weder mit dem Naturkosthandel noch mit dem LEH realisieren. 

Zwar kann jedes Bundesland selbst entscheiden wie buchstabengenau es die EG-Ökoverordnung umsetzt, in diesem Fall scheint jedoch der Amtsschimmel in allen deutschen Ämtern gleich zu wiehern. Selbst in Österreich gibt es die ersten Ansätze in Richtung Verbot gefärbter Eier. Doch Walter Höhne gibt sich kämpferisch. „Wir haben durch unseren Rechtsanwalt Hanspeter Schmitt gegen den Bescheid der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft vom 30.10.2007 sofort Widerspruch einlegen lassen, der am 6.11.2007 leider abschlägig beschieden wurde. Nun geht der Fall weiter ans Bayerische Verwaltungsgericht. Wir geben nicht auf!“ Ein Hoffnungspunkt für ihn ist auch eine neuerliche Diskussion in Brüssel. Dort wird die so genannte Artikel 14 Gruppe sich des Themas noch einmal annehmen. Hoffentlich sitzt der gesunde Menschenverstand mit am runden Tisch.

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Ausgebrütet 16-2007
Ausgebrütet 16-2007

Eier werden teurer!                                                                                             - Ausgebrütet 15-2007 -

Schon wieder! werden Sie sagen und Recht haben, denn in den letzten Monaten sind Produkte tierischer Erzeugung wie z.B. auch Milch spürbar teurer geworden. Hintergrund sind dabei die stetig steigenden Futtermittelkosten.

Auch die Bauern der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei haben mit diesem Problem zu kämpfen. Da sie jedoch das Prinzip der bäuerlichen Haltung mit kleinen Legehenneherden in hellen Tageslichtställen mit Wintergarten und freiem Zugang zum Grünland nicht durch Bio-Massentierhaltung ersetzen wollen, um eine Kostensenkung zu erreichen, ist die extreme Verteuerung der Futtermittel Existenz gefährdend.

Daher haben wir uns zu einer weiteren Erhöhung der Eierpreise entschlossen, die direkt unseren Bauern und damit einem freien Hühnerleben zu Gute kommt.

     Weitere Informationen zu den Hintergründen finden Sie im Download "Ausgebrütet 15-2007"

Wir hoffen auf Ihr Verständnis

Walter Höhne

Geschäftsführer CW Öko Ei GmbH

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Ausgebrütet 15-2007

Neue Studie belegt:                                                                                                      Eier von Freilandhühnern haben einen höheren gesundheitlichen Wert          - Ausgebrütet 14-2007 -

Die von der Charité Universitätsmedizin Berlin durchgeführte Untersuchung von Eiern aus verschiedenen Haltungsformen ergab einen eindeutigen Punktesieg der Freilandeier. Es zeigte sich, dass Eier von Hühnern, die freien Zugang zum Grünland haben, doppelt so viele Carotinoide enthalten wie herkömmliche Eier. Unter anderem das besonders effektive Carotinoid Lycopin, das sonst eher in Obst und Gemüse vorkommt.  

Carotinoide sind natürliche Farbstoffe. Die meisten von ihnen, wie das Carotionoid Lycopin, haben die Funktion von Antioxidantien. Dadurch sollen sie vielen Erkrankungen wie Krebs, Arteriosklerose oder der Hautalterung vorbeugen. Weil der Mensch Carotin nicht selbst im Organismus bilden kann, muss er dieses durch die Nahrung aufnehmen. Man kann also mit einem leckeren Frühstücksei oder einem deftigen Rührei genussvoll etwas für die Gesundheit tun, denn die Forscher der Charitè haben festgestellt, dass ein gekochtes Ei noch gesünder ist als ein rohes.  

„Wir hoffen, dass diese Untersuchung auch in die Diskussion über die Freilandhaltung von Geflügel eingeht, die aufgrund von Vogelgrippefällen wieder stark eingeschränkt ist“, so Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei „denn wenn diese Haltungsform von der Politik noch weiter eingeengt wird, wird es sie bald in Deutschland nicht mehr geben“.  

Dass diese Befürchtung nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigen Vergleichszahlen von 2005 auf 2006: 3,2 Prozent weniger Freilandeier kamen in den Verkauf, dagegen 3,8 Prozent mehr aus der Bodenhaltung, einer Massentierhaltung, der nur die Käfigwände fehlen. 

Darüber hinaus ist nach Ansicht von Walter Höhne die Stallpflicht als Vorsichtmaßnahme gegen die Vogelgrippe nicht der richtige Ansatz. "Durch Wegsperren und massenhaftes Keulen wird das Problem Vogelgrippe nicht gelöst", so Walter Höhne. Eine natürliche Haltung in bäuerlicher Tradition mit robusten Rassen und einem geschlossenen System im Sinne von kleinen Herden und Futtermitteln aus vorwiegend eigener Erzeugung sind die zweckmäßigeren Mittel. In diesen kleinen Strukturen werden dann auch die gesündesten Eier mit hohem Carotin-Gehalt erzeugt, wie die Charité Universitätsmedizin Berlin in ihrer Untersuchung festgestellt hat.

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Ausgebrütet 14-2007
Ausgebrütet 14-2007

Zum Welttierschutztag 2007:

Endlich Eier-Kennzeichnung bei verarbeiteten Lebensmitteln einführen!                 - Ausgebrütet 13-2007 -

Vohburg, 01.10.07 – Während Verbraucher mit einem Blick auf die Eierschachtel erkennen können, ob sie sich Käfigeier in den Einkaufskorb legen oder Bioeier,         ist es bei verarbeiteten Lebensmitteln immer noch nicht ersichtlich. Tausende von Käfigeiern verschwinden täglich im Eierlikör, in Keksen und Tiefkühlkuchen und natürlich in Nudeln. So lange keine Kennzeichnung für Fertigprodukte vorgeschrieben ist, kann der Verbraucher nicht frei entscheiden. 

Seit Jahren sind die Umfrageergebnisse gleich: Rund 80 Prozent aller befragten Verbraucher sind gegen die tierquälerische Haltung von Legehennen und damit gegen Käfigeier. Daran hat auch die Kampagne für die so genannten Kleinvolieren, die nichts anderes als Käfige sind,  nichts geändert. Auch nicht die Beteuerungen der Käfig-Lobby und der Verarbeiter, dass Käfigeier die einzig hygienische Alternative seien. Wohlweislich verschweigen sie aber, wie viele Desinfektionsmittel für diese Hygiene nötig sind, die nicht nur den Käfighennen das Leben noch schwerer machen, sondern auch von Fall zu Fall im Ei nachweisbar sind. Darüber hinaus begünstigt die Massentierhaltung die schnelle und umfassende Ausbreitung von Keimen. Bereits 2005 stellte das Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, in einer Pilotstudie zum Vorkommen von Salmonella spp. bei Geflügel in Deutschland fest,  dass je höher die Einstallungskapazität, um so höher die Belastung mit dem Erreger. Diese Studie bestätigte, dass 33,5 Prozent der untersuchten Legehennenherden in der Batteriehaltung Salmonellen aufwiesen.  

Nach der neuen Studie des BfR in 2007 sind es zwar „nur“ noch 29,6 Prozent der untersuchten Legehennenherden die Salmonellen in Kot und Staub aufwiesen, aber die positiv getesteten stammen wieder aus der Massentierhaltung. Das, und der Tierschutzgedanke sollte eigentlich reichen, dass die Behörden eine Eier-Kennzeichnung auch bei Fertigprodukten vorschreiben. Dann hätte der Verbraucher die freie Wahl und könnte sein Votum gegen Käfigeier in die Tat umsetzen.  

Gut für die Legehennen wäre es allerdings, wenn der Verbraucher generell konventionelle Produkte mit Ei in den Supermarkt-Regalen ließe. Es gibt Nudeln ohne Ei, Kuchen und Kekse kann man selber backen oder im Bio-Laden kaufen und auch der Eierlikör schmeckt dort bedeutend besser. Mit diesem Druckmittel ist schneller eine Reaktion bei den Herstellern zu erreichen als mit dem Warten  auf behördliche Schritte, wie das Beispiel Dr. Oetker zeigt, der nach einer Kampagne des Deutschen Tierschutzverbandes seit Mai 2007 keine Käfigeier mehr in seinen Fertigprodukten verarbeitet.

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Ausgebrütet 13-2007
Ausgebrütet 13-2007
Pilotstudie des BfR zum Vorkommen von Salmonella

Jetzt wird's bunt!

- Ausgebrütet 12-2007 -

Vohburg, 26.9.07 – In der überarbeiteten EG-Öko-VO fehlt die Richtlinie über das Färben von Bioeiern. Diese Tatsache bringt die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft in eine prekäre Lage, denn sie muss die bisherige Herstellung bunter Bio-Eier verbieten.

Das Saisongeschäft mit bunten Eiern ist deutschlandweit ein wichtiger Faktor beim Absatz von Bioeiern. Allein die Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei setzt um die Osterzeit rund 500.000 bunte Eier im Natur­kostfachhandel und im LEH ab. Nach dem Ermessen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft soll damit ab sofort Schluss sein. Begründung: „Farbstoffe für Eier sind im Anhang VI der EG-Öko-VO nicht gelistet und können daher nicht eingesetzt werden.“ 

Da werden in der EG-Öko-VO zwar 0,9 Prozent Verunreinigung mit gen­technisch veränderten Pflanzen in Kauf genommen, aber natürliche Eierfarben mit Harzen zum Färben und Versiegeln bereits fertig gekochter Eier nicht. Diese Diskrepanz ist schwer zu verstehen. Ein Ende für die Herstellung bunter Eier würde für Hersteller wie auch Legehennenhalter gravierende Umsatzeinbußen bringen. 

„Wir werden diese Auslegung der EG-Öko-VO nicht unwidersprochen hinnehmen und hoffen dabei auf die Unterstützung der Bio-Verbände“, so Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei. Da sowohl andere Bundesländer als auch andere EU Staaten die Eischale nicht als Lebensmittel betrachten und damit die EG-Öko-VO nicht anwenden, gleicht dies einem regionalen Berufsverbot. „Wir werden auf jeden Fall für ein buntes Osterfest und natürlich gefärbte Bioeier kämpfen.“

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Ausgebrütet 12-2007
Ausgebrütet 12-2007
 

Protest gegen die drohende dauerhafte Stallhaltung von Geflügel Helfen Sie mit Ihrem Votum!

- Ausgebrütet 11-2007 -

Nach dem Willen von Bundesminister Horst Seehofer soll die Stallhaltung von Geflügel zur Regelhaltung werden. Grund dafür ist die angebliche Gefährdung von Freiland-Geflügelbeständen durch Wildvögeln, die mit dem Vogelgrippevirus infiziert sind. Eine durch die jüngsten Vogelgrippe­fälle in der Massentierhaltung nicht zum ersten Mal widerlegte Theorie.

Damit auch in Zukunft eine natürliche, artgerechte Freilandhaltung möglich ist, müssen wir Herrn Seehofer die Meinung seiner Wähler näher bringen. Unterstützen Sie mit Ihrem Eintrag die Petition gegen eine Gesetzesvorlage, die den Geflügel-Knast zur Regel macht.  

Die am 16. September dem Petitionsausschuss des Bundestages gemeldete Petition kann unter Petition gegen Stallpflicht erreicht werden. Jede Stimme zählt!

Wir danken für Ihre Mithilfe.

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Ausgebrütet 11-2007
Ausgebrütet 11-2007
 

Link's zum Thema:

www.gegen-stallpflicht.de
www.federtiere.net
www.provieh.de
www.vier-pfoten.de
Erkenntnisse einer Tierärztin

Vogelgrippe trotz aller Vorkehrungsmaßnahmen

- Ausgebrütet 9-2007 -

Seit 2006 gilt das Gebiet in dem sich der jetzt befallene Betrieb befindet als Risikogebiet. Das heißt, es steht unter besonderer behördlicher Kontrolle. Es gibt dort seit über einem Jahr kein freilaufendes Geflügel, auch Katzen haben Hauspflicht, Hunde müssen an die Leine und mit vorsorglichen Vergrämungs-maßnahmen wird das Wassergeflügel reduziert. Nach menschlichem Ermessen dürfte in einem derart gesicherten Gebiet keine Vogelgrippe und schon gar nicht das gefährliche H5N1-Virus ausbrechen.

Das Gegenteil ist der Fall. Wie schon beim Vogelgrippefall im letzten Jahr ist das Virus in einem so genannten geschlossenen System, einem abgeschlossenen Stall, ausgebrochen. Ein System, das von der Käfig- und Massentierhalter-Lobby wie auch mehrheitlich von der Politik als das einzig sichere propagiert wird.

 

             Massentierhaltungen wie die Käfig- bzw. Kleingruppenhaltung (Code 3) als erheblicher Risikofaktor? (Bild: Vier Pfoten)

Seit langem leiden Freilandbetriebe, besonders kleine Bio-Betriebe, unter dieser Politik. "Trotz belegbaren Erkenntnissen, dass nicht die kleinen, biologisch arbeitenden Geflügelbetriebe Auslöser der Infektion sind, sondern Großbetriebe, wie das aktuelle Beispiel mit 160.000 Enten zeigt, haben unsere Biobauern von behördlicher Seite mit großen Auflagen zu kämpfen. Bis hin zu einer Art Berufsverbot, da in Gebieten mit hoher Geflügeldicht, die ausnahmslos aus konventioneller Massentierhaltung resultiert, kein Biobauer sein Geflügel ins Freiland entlassen darf", so Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei GmbH, deren Richtlinien für Legehennen freien Zugang zum Grünland vorschreiben. Nicht hinnehmbar an der derzeitigen Situation ist für ihn vor allem, dass alle Maßnahmen, die bisher zur Vermeidung von Vogelgrippe ergriffen wurden, nicht das gewünschte Ergebnis erzielten und trotzdem weiter an den Verordnungen, die schon manchem Freilandgeflügelhalter die Existenz gekostet haben, festgehalten wird.

"Durch Wegsperren und massenhaftes Keulen wird das Problem Vogelgrippe nicht gelöst", so Walter Höhne weiter. Eine natürliche Haltung in bäuerlicher Tradition mit robusten Rassen und einem geschlossenen System im Sinne von kleinen Herden und Futtermittel aus vorwiegend eigener Erzeugung sind seiner Meinung nach geeignete Mittel. "Wir fordern eine generelle Abkehr von der Massentierhaltung und eine flächendeckende Wiederzulassung der Freilandhaltung in artgerechtem Maße. Erst dann macht die Forschung nach den Ursachen der Vogelgrippe wirklich Sinn."

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Ausgebrütet 9-2007
Ausgebrütet 9-2007
 

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www.provieh.de
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Erkenntnisse einer Tierärztin

Hier kocht der Chef!

- Ausgebrütet 8-2007 -

Mit einer Serie feiner Rezepte rund ums Ei überrascht Sepp Grabmaier, Mitglied der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei, die Käufer der Eier der Marke „Die Biohennen“. Vom deftigen Bauernfrühstück bis zur leckeren Spargelquiche wird der Bogen kulinarischer Genüsse mit Ei gespannt.

Im Vordergrund steht jedoch die Botschaft: Mit einem guten Ei aus biologischer Erzeugung ist der Genuss doppelt so groß!

 

Einlegezettel in den Eierschachteln mit Rezept auf der Rückseite

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Ausgebrütet 8-2007
Ausgebrütet 8-2007
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Hier wird der Bock zum Gärtner

- Ausgebrütet 6-2007 -

Mit einer Mehrheitsbeteiligung an der Eiervermarktung Wiesengold Landei GmbH & Co. KG wird die Deutsche Frühstücksei GmbH Europas größter Eierproduzent und Vermarkter von Bio-Eiern. In diesem einen Satz steckt viel Brisanz. Hat man bei der Deutschen Frühstücksei GmbH (www.deutsche-fruehstuecksei.de) bisher immer gegen die alternativen Haltungsarten opponiert und die so genannte Kleingruppenhaltung, nichts anderes als eine erweiterte Käfighaltung, als optimale Haltungsform gepriesen, so ist man nun aufgrund des anhaltenden Bio-Booms auf den Öko-Zug aufgesprungen. Das heißt der größte Konzern für Eier aus der Käfighaltung ist nun auch der größte Bio-Eier-Anbieter. 

Mit diesem, wirtschaftlichen Interessen dienenden, Zusammenschluss geht ein weiteres Stück Bio-Ethik über Bord. Außerdem wird der Verbraucher getäuscht, erwartet er doch bei einem Bio-Ei ein natürliches Ei aus artgerechter landwirtschaftlicher Erzeugung und nicht ein, durch die EU-Bio-VO neuerdings abgesegnetes Produkt mit industriellem Charakter. „Die wahren Leidtragenden sind in diesem Fall jedoch die Legehennen.“ so Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei. „Es bleibt nur zu hoffen, dass der Verbraucher sich informiert und möglichst regional einkauft, damit er wirklich ein Frühstücksei frisch aus traditioneller Landwirtschaft auf dem Tisch hat.“

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Ausgebrütet 6-2007
Ausgebrütet 6-2007
   
 

Bio wird immer weiter industrialisiert

- Ausgebrütet 5-2007 -

Mit dem Argument, dass ein Festhalten an dem bisherigen Beschluss die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Öko-Geflügelbranche gegenüber auslän­dischen Mitbewerbern schwächen würde, wurde eine Revision der Auslegung der EG-Öko-VO Anhang I, Teil B Nr. 8.4.3 vorgenommen. „Durch die Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 des Rates über den ökologischen Landbau werden für Hühner- bzw. Legehennenställe keine getrennten Futter-, Eier oder Kotbänder zwischen den einzelnen Ställen gefordert. Auch eine separate Wasserversorgung sowie eine getrennte Be- und Entlüftung zwischen den Geflügelställen ist nicht vorgeschrieben…. Die Ställe sind untereinander durch feste Wände zu trennen.“  

Das bedeutet, dass eine konventionelle Massentierhaltung durch das Einziehen von Trennwänden und die Eingrenzung auf 3000 Legehennen pro Abteil im Handumdrehen mit EU-Segen zum Biostall mutiert. Auf der Strecke bleiben wie so oft die Biobauern, die in landwirtschaft­licher Tradition Legehennenhaltung betreiben, denn sie werden dem Preisdruck der Bio-Massentierhaltung nicht standhalten können. Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei sieht darüber hinaus noch weitere Gefahren: „Wenn alle Stallabteile über eine techni­sche Einrichtung versorgt werden, ist die Gefahr, dass Krankheiten übertragen werden groß. Brechen bei diesem System in einem Stall zum Beispiel Salmonellen aus, wird wohl der gesamte Bestand damit infiziert.“

Ein weiteres Problem ist die Vogelgrippe. Gerade die bisherige biologische Haltung hat mit kleinen Herdengrößen und abgegrenzten Stallungen dazu beigetragen, dass hohe hygienische Standards gewährleistet sind und eine Infektion von außen in den familiengeführten Betrieben bei Beachtung aller Vorsichtsmaßregeln kaum zu befürchten ist. Außerdem ist im schlimmsten Fall nur mit der Tötung von höchstens 3000 Tieren zu rechnen. Anders ist es in den neuen Bio-Massentierhaltungen: nicht nur dass das Virus durch die gemeinsamen Versorgungsstränge sofort Zugang in alle Ställe erhält, es müssen auch die Tiere aus allen Ställen gekeult werden. Das kann dann durchaus zigtausend Legehennen treffen.

Alles Dinge, die einer wahren Bio-Haltung entgegen sprechen.

Und wofür das Ganze: Dass im Discount billige „Bio“-Eier angeboten werden können!?

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Ausgebrütet 5-2007
Ausgebrütet 5-2007
   
 

Billig-Bio im Discount ist teuer erkauft

- Ausgebrütet 4-2007 -

Nachdem der Markt für Bio Nahrungsmittel boomt, andererseits die Bio-Getreide Ernte des Jahres 2006 hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, ergibt sich eine Knappheit bei Futtergetreide für Bio-Betriebe. Die Engpässe werden nun innerhalb der EU dazu benutzt, mehr konventionelles Futter für Bio-Legehennen zuzulassen, obwohl der Verbraucher erwartet, dass nur 100% Biofutter zum Einsatz kommt, damit ein Ei auch Bio Ei genannt werden darf.

Tatsache ist jedoch, dass bis zu 25 % konventionelles Futter im Anteil landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der Tagesration bis zur Weizenernte 2007 z.B. aktuell in Österreich eingesetzt werden. Dennoch darf laut EU-Bio-VO der Jahresdurchschnitt von 15 Prozent konventionellem Futter nicht überschritten werden. Das ist laut Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei, eine Milchmädchenrechnung, denn dann müsste rein rechnerisch ab September fast 100 Prozent Bio gefüttert werden, um den Schnitt zu erhalten.  

Vor dem Hintergrund, dass die Nichtverfügbarkeit durch die Öko Kontrollstellen überprüft wird, gleichzeitig aber große Partien an Biofutter z.B. aus Österreich exportiert werden,  steigt die Vermutung, dass diese Situation durch Spekulationen seitens der Futtermittelwerke entstanden sein könnte. Darüber hinaus zweifelt Walter Höhne an, dass große Betriebe 100% Biofutter überhaupt umsetzen wollen, denn der Preisdruck, insbesondere durch Discounter, zwingt die Erzeuger die Kosten zu senken. So bekommen Bio-Legehennen in Holland Soja aus konventionellem Anbau in die erlaubte Futterration. Ein gefährlicher Weg, wenn man an die mög­liche gentechnische Verunreinigung denkt. Auch die Richtlinien für die Haltung in den anderen europäischen Ländern sind nicht mit den deutschen zu vergleichen. Daher ist das Billig-Bio-Ei aus dem Discounter eigentlich eine Mogelpackung, da es kein hundertprozentiges Bio-Ei ist und auch zumeist nicht aus bäuerlich strukturierten Betrieben kommt wie es der Verbraucher eigentlich erwartet, wenn er zu Bio-Lebensmitteln greift. Durch Ausnahmeregelungen im Futtermittelbereich ist zu befürchten, dass die guten Ziele bis 2011 in der ökologischen Tierhaltung auf 100 Prozent Biofutter zu kommen in weite Ferne rücken. 

Damit wird 2007 ein weiteres Jahr in dem im Ei weniger Bio drin ist als der Verbraucher erwartet. Eine Folge des immer größer werdenden Bio-Booms? Einer immer größeren Globalisierung unter der EU-Bio-Norm? Sicher eine berechtigte Frage, denn in regionalen und durchdachten Strukturen funktioniert 100 Prozent Bio nämlich durchaus. Die Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei kann das schon seit 2003 von sich behaupten. „Auch wenn es teurer und aufwändiger ist die Legehennen mit reinem Biofutter zu versorgen, für uns gibt es keine Alternativen und keine Ausnahmen“, so Walter Höhne, der die 100 Prozent Biofütterung als festen Bestandteil in den Richtlinien der Gemeinschaft festgehalten hat. Wichtig ist dabei, diesen Mehrwert zu kommunizieren, denn der Verbraucher ist durchaus bereit höhere Preise zu akzeptieren, wenn die Zusammenhänge erkennbar sind. Faire Preise für die Bauern, regionale Strukturen und artgerechte Tierhaltung haben nämlich für viele Verbraucher einen hohen Stellenwert.

 

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Ausgebrütet 4-2007
Ausgebrütet 4-2007
   
 

Energie sparen mit dem Einkaufskorb

- Ausgebrütet 3-2007 -

Klimaschutz ist dank eines ungewöhnlich warmen Winters und weiterer Wetter­kapriolen zur Zeit ein präsentes Thema. Es wird diskutiert über zu viel Energie­verbrauch durch stand-by-Geräte, über veraltete Heizanlagen oder Autos mit hoher PS-Zahl. Kaum jemand macht sich jedoch Gedanken darüber, wie viel CO2-Belastung durch die Transporte von Lebensmitteln entsteht. In unserer schönen Konsum-Welt mit steter Verfügbarkeit aller „Leckerbissen“ möchte man sich auch nicht gerne Gedanken darüber machen. Und wer es doch tut, stutzt zwar aktuell bei Erdbeeren aus Marokko, Trauben aus Südafrika oder Äpfeln aus Argentinien, aber selten bei importierten Eiern. Tatsache ist jedoch, dass Deutschland in Sachen Ei-Importe EU-weit vor Frankreich und den Niederlanden den Spitzenplatz besetzt. Das heißt nach einer Statistik der ZMP aus dem Jahr 2005, dass über 5 Mrd. aus-ländische Eier jährlich die Grenze in Richtung deutscher Verarbeiter bzw. Haushalte überschreiten. Der Löwenanteil von ca. 80 Prozent kommt dabei laut ZMP aus den Niederlanden, gefolgt von spanischen, französischen und belgischen Eiern. Auch in der ZDF-Sendung „plusminus“ wurde im letzten Jahr festgestellt, dass ein Viertel der Eier in deutschen Supermärkten aus Holland kommen, das heißt als frische Eier mit einer ziemlichen Kilometerzahl auf der Schale. 

Rund 11% der CO2-Belastung wird durch Lebensmitteltransporte verursacht so die Zeitschrift „fairkehr“ und in einer von der AK (Arbeitskammer) Wien geförderten Untersuchung wird festgestellt, dass importierte Lebensmittel gegenüber regionalen im Schnitt für eine 43-fach höhere CO2 Belastung sorgen. Ein besonders beeindruckendes Rechenbeispiel lieferte der österreichische „Kurier“ in einem Artikel vom März 2007: es wurde errechnet, dass ein normales Frühstück mit Orangensaft, Kaffee und Eiern rund um 7.000 Transportkilometer hinter sich hat. Na Mahlzeit! 

Walter Höhne, Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft CW Öko Ei hat dazu eine klare Meinung: „All diese Zahlen sprechen für sich und für die Bevorzugung regionaler Produkte, denn selbst ein Bio-Ei ist nach einem Transport von 1000 Kilometern und mehr nur noch eingeschränkt biologisch.“ Daher rät er den Verbrauchern die Herkunft der Eier, erkennbar am Ei-Stempel, vermehrt zu beachten. Neben „0“ für die biologische Haltung, „DE“ für Deutschland sorgt die Nummer des Bundeslandes für Klarheit, wie weit das Ei gereist ist. Ein weiteres Problem sind die verarbeiteten Eier, so Höhne, denn noch müsse bei so genannten Convenience-Produkten aber auch bei gefärbten Eiern weder die Haltungsart der verarbeiteten Eier noch das Herkunftsland deklariert werden. Ein Manko, das dem Verbraucher das Recht der Wahlfreiheit nimmt.

 

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Ausgebrütet 3-2007
Ausgebrütet 3-2007
Untersuchung der Arbeitskammer Wien
Aufdruck auf dem Ei
 

Faire Preise für Legehennenhalter

- Ausgebrütet 1-2007 -

Ab 1. März 2007 gibt es für die 23 Bauern und Legehennenhalter der Erzeuger­gemeinschaft CW Öko Ei mehr Geld. Mit einer Erhöhung des Erzeugerpreises um knapp 6% möchte Walter Höhne, Geschäftsführer CW Öko Ei, nicht nur die gestiegenen Futterkosten ausgleichen sondern auch die Einnahmesituation für die Bauern der Erzeugergemeinschaft verbessern. Zudem können nur durch weitere Anreize neue Bauern zum Einstieg in die bäuerliche Legehennenhaltung bewegt werden.  „Die artgerechte Legehennenhaltung nach den Richtlinien der Erzeugergemeinschaft ist nicht nur eine traditionell gut in den bäuerlichen Rahmen passende Haltung sondern auch eine interessante Einnahmequelle“, so Walter Höhne, der sich stark für faire Preise im Handel und damit für die Bauern einsetzt. Derzeit „arbeiten“ rund 70.000 Legehennen in der durchdachten Haltung mit Tageslichtställen, Wintergärten und freiem Zugang zu Grünflächen in Bayern und Baden Württemberg.

                               Tageslichtställe und Wintergärten mit vielen Ausgängen ins Grünland sind ein Teil des Konzeptes der Erzeugergemeinschaft.     

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Ausgebrütet 1-2007
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