Warum 100 % Bio-Futter in der Legehennenhaltung?

Kaum ein Verbraucher weiß, dass selbst Bio-Legehennen mit bis zu 20% konventionellem Futter (bezogen auf den Anteil landwirtschaftlicher Erzeugnisse) gefüttert werden dürfen. Das für die Hühner notwendige Eiweiß wird in Form von Kartoffeleiweiß und Maiskleber aus konventioneller Herstellung verabreicht.
Das war uns ein Dorn im Auge: Wenn schon Bio, dann 100% Bio!

Dies um so mehr, als die EU Bio-Verordnung 2092/91/EWG in den Grundregeln für die Erzeugung fordert:
Die Tiere müssen mit ökologischen Futtermitteln gefüttert werden.

Eine Ausnahme wird jedoch zugelassen:
Abweichend von Nummer 4.2. dürfen während einer Übergangszeit, die am 24. August 2005 abläuft, konventionelle Futtermittel in begrenztem Umfang verwendet werden, wenn dem Landwirt eine ausschließliche Versorgung mit Futtermitteln aus ökologischem Anbau nicht möglich ist. Der zulässige Höchstanteil beträgt jährlich 20%.        Ab 1. Januar 2008 dürfen bei Geflügel max. 10% konventionelle Futtermittel bis zum 31.12.2009 eingesetzt werden.
Änderungs VO zur VO 2092/91/EWG
Im Klartext heißt das, dass wir die EU Verordnung schon heute in vollem Umfang erfüllen. Wir ersetzen den derzeit üblichen konventionellen Anteil an Kartoffeleiweiß und Maiskleber durch Bio-Sonnenblumenkerne.

Obwohl eine ökologische Fütterung zu 100% möglich ist, wird der durch den konventionellen Futteranteil gewonnene finanzielle Spielraum von vielen Betrieben bewusst mit einkalkuliert. Davon nehmen wir Abstand, denn wir bieten unseren Kunden ökologisch maximale Qualität.

In unserer Marke "Die Biohennen - ohne Gentechnik" liefern wir nur Eier, die mit 100% Biofutter erzeugt wurden.


Die Eier sind bundesweit über den Naturkostfachhandel erhältlich.

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